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Ein Somali - Sunnyboy - Isatai´s Abessinier

Isatai´s  Abessinier
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Ein Somali - Sunnyboy

Geschichten

hat einiges zu erzählen...
Hallo, ich bin „Tshotshi“, eigentlich heiße ich „Boshotshi of Isatai“ und möchte Euch an meinem wunderschönen Leben teilhaben lassen.
Es begann alles mit der unsagbaren Liebe meiner Eltern „Ch. Cachou on Tiptoe“ und „Bonnie of Webi Schabelle“, beide wildfarbene Somalikatzen . Nach heißer Liebesnacht bin ich 65 Tage später als vierter von den fünf  Ergebnissen dieser Liebesgeschichte zur Welt gekommen. Ich bin natürlich ein Sonntagskind, kam morgens um 8.02 Uhr mit stolzen 96 Gramm auf diese wunderbare Welt. Es war am 9. November 1997 und draußen war es recht ungemütlich, aber bei Mama „Tavi“ (der Spitname meiner Mama) war es kuschelig warm und überhaupt interessierte mich das Wetter noch gar nicht.
Ich hatte andere Dinge zu tun: trinken bei Mama, geputzt werden, schlafen und später mit meinen Geschwistern raufen. Das war eine tolle Zeit, aber es wurde noch viel besser für mich. An dem Morgen, an dem ich geboren wurde, rief diese Frau bei meiner Züchterin an, ich glaube sie hat den 7. Sinn. Sie wartete nämlich auf einen wie mich und prompt konnte ihr erzählt werden, dass ich endlich da wäre. Die Frau hat mich dann schon bald besucht. Ich habe ihr tüchtig ins Ohr gebrüllt „ nimm mich „ oder vielleicht wollte ich auch lieber bei meiner Katzenmama bleiben, das weiß ich jetzt nicht mehr so genau. Auf jeden Fall hat diese Frau mich ganz genau angesehen und mich dann noch öfter besucht und jedes Mal hat sie mich  sofort wieder erkannt.
Als ich drei Monate alt war bin ich dann in ihre Familie gezogen. Sie hat eine Tochter und die kann ganz toll mit mir spielen. Alle sind immer lieb zu mir und verwöhnen mich, steht mir als besonders lieber und schöner Kater auch zu. Irgendwann brachten meine Menschen mich dann zum Tierarzt, den fand ich erst ganz nett, bis er mir so eine komische Spritze gab. Danach bin ich wohl eingeschlafen... zu Hause aufgewacht und war Kastrat. Was Kastrat ist, weiß ich nicht.
Ich habe mir dann ein paar Eigenheiten zugelegt: ich trinke gerne den naturtrüben Apfelsaft von Aldi, Sauerkraut finde ich klasse doch Bananen und Wassereis mag ich genauso gerne. Am Wochenende fahre ich mit meiner Familie auf den Campingplatz am Hohendeicher See. Bei der Autofahrt liege ich dann immer auf der Hutablage. Ich beobachte genau den nachfolgenden Verkehr und bin vor allem von den Motorrädern begeistert, manchmal flirte ich dann auch mit den Fahrern. Der Campingplatz ist prima, man kann Mäuse fangen und ab und zu bade ich sehr gerne, nur Windsurfen finde ich nicht so gut....Wenn ich dann mal mein Bad nehme bleiben die Menschen stehen, sie lachen und staunen, als ob das so ungewöhnlich wäre, wenn man mal ein Bad nimmt!
Mit den Mäusen habe ich so meine Probleme. Immer wenn ich eine erwischt habe, quiekt die doofe Maus so laut, dass meine Leute kommen und sie mir wieder weg nehmen. Was bleibt mir übrig? Warten, lauern, aufgepasst und zugeschnappt und hoffen das die blöde Maus nicht quiekt.
Viermal war meine Familie schon mit mir zur Katzenausstellung. Da war es auch ganz toll, da darf ich immer auf einen Tisch! Zu Hause meckern meine Leute immer mit mir wenn ich auf den Tisch springe.  Der Mensch, der dort am Tisch sitzt, guckt und fasst mich an allen möglichen und unmöglichen Stellen an und schreibt auf so einem Zettel und lässt mich nicht mit dem Kugelschreiber spielen. Zwischendurch darf ich dann in dem Käfig, den mein Frauchen für mich ganz gemütlich eingerichtet hat um eine eine Runde zu pennen. Sie kauft während ich schlafe immer so tolle Spielsachen und Leckerchen für mich ein. Kaum bin ich eingeschlafen, werde ich wieder nach vorne gebracht. Dann hält mich ein wildfremder Mensch auf dem Arm fest und ich sehe unten mein Frauchen stehen und will am liebsten zu ihr. Wenn das dann vorbei ist, kann ich zu meinem Frauchen zurück und sie bekommt eine bunte Schleife und einmal hat sie sogar einen Pokal bekommen. Wozu sie den nun braucht, weiß ich nicht. Jedenfalls bin ich jetzt Premior und demnächst will meine Familie mit mir ins Ausland fahren. Wo Ausland ist und was ein Premior ist habe ich nicht so richtig verstanden, irgendwie haben meine Leute noch was von international gesagt. Na ja, wird bestimmt ganz spannend und meine Leute wissen wohl schon was richtig ist.
Jetzt bin ich schon fast zwei Jahre alt und meine Menschen denken daran, noch ein Somalimädchen bei sich aufzunehmen. Da bin ich aber sehr gespannt, wie das werden wird. Was ein Somalimädchen ist, weiß ich noch nicht. Find´ich aber bestimmt heraus.....

Tschüß Euer „ Tschotshi“

 
Last update : 10.09.2017
Mail:  gabriela.wolter@isatai.de
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